Richtlinie zur Entfernung von Inhalten | VirtuAI

Richtlinie zur Entfernung von Inhalten

Last revised: 24. Juli 2026

VirtuAI bietet private Interaktionen mit KI-generierten Charakteren und betreibt keinen öffentlichen Marktplatz für Erwachsenen-Inhalte. Dennoch können generierte oder bereitgestellte Materialien Bedenken hinsichtlich identifizierbarer Personen, Einwilligung, Privatsphäre, Rechtswidrigkeit oder Rechten Dritter auslösen. Diese Richtlinie erläutert den Umgang mit Entfernungs- und Sperranträgen.

1. Gründe für einen Entfernungsantrag

  • KI-generiertes Material, das einer identifizierbaren realen Person ähnelt oder sie imitiert
  • nicht einvernehmliche intime Darstellungen oder sexuelle Deepfakes
  • Missbrauch von Bild, Stimme, Name, Erscheinungsbild oder Identität einer Person
  • Verletzung von Urheber-, Marken-, Persönlichkeits-, Datenschutz- oder sonstigen Rechten
  • rechtswidrige oder anderweitig verbotene Inhalte

2. Einreichung eines Antrags

Übermitteln Sie Kontaktdaten, betroffene Person oder Rechteinhaber, relevantes Konto, Interaktion, URL, Datum oder ungefähre Uhrzeit, eine klare Beschreibung, den Entfernungsgrund und Angaben zur Dringlichkeit. Soweit erforderlich, können wir angemessene Nachweise zu Identität, Vertretungsbefugnis oder Rechtsinhaberschaft verlangen.

Mutmaßlich illegales Bildmaterial darf nicht unnötig heruntergeladen, vervielfältigt oder versendet werden. Wo möglich, sollen zunächst eine Beschreibung, Kontoreferenz oder andere Identifikationsdaten übermittelt werden.

3. Prüfung und vorläufiger Schutz

VirtuAI erfasst und prüft den Antrag, ordnet ihn soweit möglich einem Konto oder einer Interaktion zu und bewertet die Notwendigkeit einer sofortigen Einschränkung. Glaubhafte dringende Meldungen zu Minderjährigen, nicht einvernehmlichen intimen Inhalten, Menschenhandel, Zwang oder unmittelbarer Gefahr können zu sofortigen Schutzmaßnahmen führen.

4. Maßnahmen und Frist

Je nach Fall kann VirtuAI Anfragen oder Ausgaben blockieren, erneute Generierung verhindern, Dateien aus kontrollierten Systemen entfernen, Funktionen einschränken, Konten sperren, notwendige Beweise sichern oder mit Dienstleistern beziehungsweise zuständigen Behörden zusammenarbeiten.

Wir streben eine Lösung spätestens innerhalb von sieben Kalendertagen an, nachdem ausreichende Informationen zur Identifikation und Bewertung vorliegen. Ist eine abschließende rechtliche Bewertung nicht möglich, kann innerhalb dieser Frist eine angemessene vorläufige Schutzmaßnahme getroffen werden.

5. Vertraulichkeit

Anträge und Nachweise werden vertraulich behandelt und nur offengelegt, soweit dies für Prüfung, Schutz betroffener Personen, Betrieb des Dienstes, gesetzliche Pflichten oder Zusammenarbeit mit Behörden oder Dienstleistern erforderlich ist.

Contact: contact@virtugf.com